BW GmbH 

Madagaskar Travel · Reisen und Angebote · Trekking DAV

Reiseübersicht

01. Tag: Anreise nach Paris
02. Tag: Tana, Tsimbazaza
03. Tag: Antsirabe
04. Tag: NP Ranomafana
05. Tag: Ambalavao
06.-07. Tag: Andringitra-Gebirge
08. Tag: Ranohira
09.-11. Tag: NP Isalo
12.-13. Tag: Tulear
14. Tag: Tana - Andasibe
15. Tag: Tana
16. Tag: Diego Suarez
17.-19. Tag: L'Ankaranana
20. Tag: Montagne d'Ambre
21. Tag: Diego Suarez - Tana
22. Tag: Tana
23. Tag: "Markt", Tana - Paris
24. Tag: Ankunft Paris

Karte

Trekking DAV

1. Tag: Anreise nach Paris

Individuelle Anreise vom Wohnort zum Flughafen CDG nach Paris.
Auf Anfrage ist auch die Anreise von verschiedenen deutschen Flughäfen nach Paris möglich. Dann weiter mit Linienflug nach Madagaskar.

2. Tag: Ankunft in Antananarivo, Tsimbazaza

Ankunft in Antananarivo, der Hauptstadt Madagaskars, kurz Tana genannt. Am Flughafen Ivato Service, Zoll und Transfer ins Hotel Gregoire o. ä. Ü/F. Hier noch eine kurze Reisebesprechung. Am Nachmittag Besuch des zoologisch-botanischen Gartens Tsimbazaza, wo wir erste Eindrücke von Madagaskars Vielfalt erhalten.

3. Tag: Antsirabe

Fahrt durch das von Reisterrassen geprägte Hochland über Ambatolampy nach Antsirabe auf eine Höhe von etwa 1500 Metern. Ein angenehmes Gebirgsklima und Thermalquellen machten Antsirabe zu einem sehr noblen Kurort. Wanderung zu einem von Sagen umwobenen Vulkansee. Hier finden sich sehr viele Mineralien, deshalb besuchen wir auch eine Edelsteinschleiferei. Hotelübernachtung/F im Diamant o. ä.

4. Tag: Ambositra - NP Ranomafana

Fahrt nach Ambositra, in die Stadt der Holzhandwerker. Kurze Wanderung in der Umgebung, um einige Familien der Zafimaniry mit Werkstätten für Schnitzereien und Intarsienarbeiten zu besuchen. Weiterfahrt nach Ranomafana in den berühmten Nationalpark mit Wasserfall. Bei einer Nachtexkursion versuchen wir, den Mausmaki und die Fossa zu sehen. Auch der goldene Bambuslemur und der kleinste Frosch der Welt sind hier zu Hause. Übernachtung/F in den Parkbungalows oder Zelt-Camping.

5. Tag: NP Ranomafana - Ambalavao

Heute machen wir eine Tageswanderung im Nationalpark. Sie werden viele tagaktive Tiere sehen, wenn diese in der Nähe der Anlagen umherstreifen. Nachmittags Weiterfahrt hinaus aus dem vom Regenwald umschlossenen Gebiet, vorbei an Wein- und Teeplantagen nach Ambalavao, wo es in Steppenlandschaft übergeht. Ambalavao hat einen berühmten Viehmarkt. Wir sehen hier die Herstellung des weltbekannten Antaimoro-Papiers aus Pflanzenfasern. Hotelübernachtung/F in der Anlage Bougainvillees o. ä.

6. Tag: Sendrisoa - Antanifotsy

Kurze Fahrt über eine schlechte Piste nach Sendrisoa (ca. 1000 m). Von hier brechen wir auf zu einer etwa vierstündigen Wanderung nach Antanifotsy (1400 m). Unterwegs können wir das Andringitra-Bergmassiv mit seinen riesigen Granitkuppeln bestaunen. Wir kommen auch an kunstvoll angelegten Reisterrassen vorbei und durchqueren einige verschlafene Dörfer, deren Einwohner noch wie vor hundert Jahren leben. Das Andringitra-Gebirge ist ein strikt geschütztes und zum großen Teil unerforschtes Biotop mit religiöser Bedeutung, wo auch der heilige Berg Ambondrombe steht. Mit einem ortskundigen Führer, der uns alles erklären wird, und Trägern für unser Gepäck wandern wir zu unserem Startplatz, umgeben von einer malerischen Landschaft. Unser Lager schlagen wir am Fluss Zomandao auf. Ü/VP.

7. Tag: Andranofady

Heute geht es entlang des Schutzparks und dann weiter in süd-westlicher Richtung über den Berg des weißen Mannes (2080 m) nach Andranofady (etwa sieben Stunden für geübte Wanderer). Das hügelige Plateau wird von tiefen Schluchten durchzogen, aus denen riesige Felsdome hervorragen. Wegen der starken Höhenunterschiede erlebt man hier drei Vegetationszonen. Unterwegs sehen wir verschiedene Palmen, Euphorbien, Orchideen, Eidechsen, Schlangen und vieles mehr, was uns der Fremdenführer zeigen wird. Auch auf viele Fadys (Tabus), die man strikt beachten muss, wird er uns aufmerksam machen; denn dieses Gebiet ist den Betsileo und Bara heilig. Erst 1998 sind Teile des Andringitra-Gebirges für den Tourismus geöffnet worden. Zeltcamp VP.

8. Tag: Vohitsaoka - Ranohira

Nach einem gemütlichen Frühstück geht eine kurze, leichte Wanderung (2 Std.) nach Vohitsaoka, wo uns schon unser Wagen erwartet. Wir beginnen nun unsere Fahrt ins Isalo-Gebirge nach Ranohira. Wir passieren hoch aufgetürmte Felsbrocken, das "Tor des Südens", und erreichen Le Grand Sud, wie es die Einheimischen ehrfurchtsvoll nennen. Eine immer karger werdende Landschaft umgibt uns und es erwarten uns wieder viele neue Eindrücke. Ranohira wird Ausgangspunkt für unsere Exkursion durch den Isalo-NP. Vorher können wir uns wieder einmal richtig duschen. Übernachtung/F Le Joyau de l'Isalo o. ä.

9. Tag: Isalo-Nationalpark

Früh morgens starten wir unsere Exkursion in das Isalo-Gebirge (Nationalpark, 500-1300 m) mit einer etwa dreistündigen Wanderung zum Canyon des Rats. Die Sandsteinfelsen sind sehr stark erodiert und im Laufe von Jahrmillionen von vielen Flüssen in tiefe Canyons geschnitten worden. Von hier klettern wir über kleinere Felsen zum Canyon des Singes (Affencanyon). Unsere Zelte schlagen wir am Rande eines Tapia-Wäldchens auf. Anschließend gehen wir entlang eines Flussbettes durch hohe Buschgräser auf die Suche nach den hier lebenden Lemuren (sieben Arten) und Reptilien. Bei unseren Wanderungen im Nationalpark sticht immer wieder der Gegensatz von Trockenflora und tropischer Feuchtvegetation ins Auge und verleiht dem Ganzen sehr reizvolle Kontraste. Abends können wir hier am klaren Sternenhimmel wunderbar das Kreuz des Südens erkennen. Zelt VP.

10. Tag: Isalo-Nationalpark

Heute führt unser Weg einen anstrengenden Pfad hinauf auf das Hochplateau, wo wir nach etwa fünf bis sechs Stunden das sogenannte Piscine Naturelle erreichen, einen unvergleichlich schönen Platz, an dem wir in glasklarem Kristallwasser baden können. Unser Weg führt uns über eine teils schwefelgelbe und graue Mondlandschaft vorbei an Euphorbien, Zwergpalmen, Pachypodien und Aloen. Viele Eidechsen, Echsen, Chamäleons, Lemuren und (ungiftige) Schlangen bevölkern diese Gegend. Das Isalo ist eine von der Erosion zu fantastischen, bizarren Felsformationen gestaltete Gebirgslandschaft mit Höhlen, tiefen Schluchten, Bächen und schönen Oasen. Zeltcamp VP.

11. Tag: Isalo-Nationalpark

Gemütliches Frühstück, anschließend eine leichte dreistündige Wanderung zurück zum Auto und Fahrt in ein Restaurant zum Essen. Unterwegs stoßen wir immer wieder auf Grabstätten der Bara und Betsileo. Die Grabstätten sind fady (tabu). Man sollte hier immer auf die Informationen und Ratschläge der Führer achten. Am Nachmittag wandern wir zum Fenster Gottes, einer kreisförmigen Felsöffnung, durch die man abends den Sonnenuntergang beobachten kann. Übernachtung/F Le Joyau de l'Isalo o. ä.

12. Tag: Tulear

Nach dem Frühstück Fahrt nach Tulear durch eine immer trockener werdende Landschaft, bis hin zur Halbwüste. Große Satanspalmen, Baobabs und imposante Mahafaly-Gräber säumen unseren Weg. In Tulear geht es ins Hotel zum Duschen und Erfrischen. Am Nachmittag besuchen wir das ethnographische Museum. Wer abends noch Lust hat, macht einen kleinen Stadtrundgang. Übernachtung/F Chez Alain o. ä.

13. Tag: Tulear

Je nach Abflugzeit (immer wieder Änderungen) muss der heutige Tag geplant werden. Fliegen wir später, dann besuchen wir noch das Arboretum (botanischer Garten) mit seinem großen Spektrum an südlichen Trockenpflanzen, das von einem Schweizer über viele Jahrzehnte in Tulear angelegt wurde. Hotel Gregoire o. ä. Ü/F.

14. Tag: Tana - Andasibe

Sollten wir jedoch früh fliegen, wie es im Moment aussieht, dann geht gleich nach Ankunft in Ivato, Tana die Fahrt mit dem Bus durch den Hochnebelregenwald nach Andasibe in das Perinet-Analamazaotra-Naturreservat. Es liegt inmitten tropischer Vegetation in einem Bergmassiv und ist einer der Höhepunkte dieser Reise. Wir werden eine Nachtbeobachtung machen, die zum unvergesslichen Erlebnis wird. Taschenlampen nicht vergessen! Übernachtung/F in der Bungalowanlage Feon'ny Ala o. ä.

15. Tag: Perinet-Naturreservat - Tana

Morgens abermals eine Wanderung, diesmal jedoch tagsüber; das lässt uns wieder ganz andere Einblicke in die Flora und Fauna des westlichen Regenwaldes von Madagaskar gewinnen. Hier gibt es die seltensten Schmetterlinge, Chamäleons und Orchideen. Wir besuchen auch die bevorzugten Aufenthaltsorte des Indri, des größten noch auf Madagaskar lebenden Lemurs. Am Nachmittag Rückfahrt nach Tana. Hotelübernachtung/F im Hotel Gregoire o. ä.

16. Tag: Diego Suarez

Flug in den äußersten Norden Madagaskars nach Diego Suarez (Antsiranana) an das Nordkap. Hier holt uns ein Deutscher (King de la Piste) ab und bringt uns in das Hotel Kings Lodge, die Startbasis für die nördlichen Exkursionen. Der heutige Tagesverlauf ist entsprechend der Ankunftszeit. Nach dem momentanen Flugplan werden wir nach dem Eintreffen in Diego Suarez eine etwa 45 Minuten dauernde Stadtbesichtigung unternehmen. Der Rest des Tages steht uns zur Verfügung, um alles für die nächste Exkursion zu besprechen. Außerdem genießen Sie den herrlichen Blick über die zweitgrößte Bucht der Welt mit dem Wahrzeichen Diegos, dem kleinen Zuckerhut. Hotelübernachtung/F King's Lodge o. ä.

17. Tag: L'Ankaranana (Tsingy)

Aufbruch zum Nationalreservat L'Ankaranana (Tsingy) mit Köchin und Führer. Ankunft nach etwa 4-stündiger Autofahrt; davon 2,5 Stunden Pistenfahrt durch Dörfer, in denen Weiße noch etwas Besonderes sind. Ankunft im Camp gegen 13 Uhr. Es liegt im Nationalpark und ist Ausgangspunkt für mehrere Wanderungen. Die sanitären Anlagen sind einfach: Zwei Toiletten mit Wasserspülung und zwei Duschen, die von der örtlichen Parkverwaltung (ANGAP) betreut werden. Mittagessen, dann zwei Stunden Wanderung zur Grotte de Skelettes. Eine Höhle mit einzigartigen Stalaktiten und Stalagmiten. Die Höhle wurde erst vor zwei Jahren entdeckt. Abends Essen im Camp VP.

18. Tag: L'Ankaranana

5- bis 7-stündige Wanderung (je nach körperlicher Verfassung kann man variieren) durch die Grotte Andrafibe und zwei Canyons. Durchquerung der Grotte Kathedrale und weiter zu Canyon 3. Die Wanderung geht durch ein Kalksteinmassiv mit bizarren Felsformationen, durch mehrere Höhlen; man muss viel Felsgeröll überwinden. Große Höhenunterschiede sind nicht zu bewältigen, da man viel im Berg wandert. Zeltcamp VP.

19. Tag: L'Ankaranana

Nach dem Frühstück fahren wir im Geländewagen zum 17 km entfernten Camp Anglais, das im nördlichen Teil liegt. Von dort wandern wir etwa vier bis fünf Stunden auf das Plateau des Massifs, vorbei am Lac Vert (150 m) auf 1800 Höhenmeter. Man gewinnt einen Eindruck von den sogenannten Tsingys, denn hier ist der höchste Punkt zum Überschauen, den man auch verhältnismäßig einfach erwandern kann. Hier herrschen nachmittags sehr hohe Temperaturen. Essen im Camp Anglais und Rückfahrt ins Basislager. Dort wandern wir zwei Stunden zum schönsten Schwimmbecken der Welt; so bezeichnen die Touristen eine Wasserstelle, am Ausgang einer Höhle gelegen, wo man sich gut erholen kann. Zeltcamp VP.

20. Tag: Montagne d'Ambre - Diego Suarez

Früh am Morgen nach dem Frühstück geht es heute auf den Weg in das Naturreservat von Montagne d'Ambre; vorbei am ehemaligen Kurort Joffreville hinauf auf tausend Meter Höhe in ein völlig anderes Klima. Wir besuchen einen großen Wasserfall, zum Baden müssen wir 20 Minuten in die Tiefe absteigen. Eine Wanderung auf dem botanischen Pfad, an dem die Pflanzen beschriftet sind, dauert etwa 40 Minuten. Mittagspause machen wir im Freien auf einem Waldlagerplatz. Zum Abschluss Besuch eines der vielen Kraterseen zu Fuß oder mit dem Auto. An zwei Aussichtspunkten haben wir hier einen herrlichen Überblick über den Norden. Abends Rückkehr nach Diego. Hotelübernachtung/F King's Lodge o. ä.

21. Tag: Diego Suarez - Tana

Heute können Sie noch einmal am Strand direkt vor unserem Hotel so richtig entspannen. Nach den momentanen Flugplänen geht unser Flug zurück nach Tana erst am Spätnachmittag. Wer will, kann also fakultativ auch gleich nach dem Frühstück einen Ausflug auf den Montagne de Francais direkt hinter dem Hotel machen. Unterwegs gibt es hier verschiedene Baobabs, Orchideen, Geckos, Lemuren und Chamäleons zu sehen. Nachmittags Fahrt zum Flughafen und Transfer in unser Hotel Gregoire o. ä. Ü/F

22. Tag: Tana

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung, um sich etwas von den anstrengenden Wanderungen und den vielen Eindrücken der Insel zu erholen und alles etwas zu sortieren. Hotel Gregoire o. ä. Ü/F

23. Tag: Tana

Am Vormittag haben wir Zeit für den Besuch des Königshügels Ambohimanga mit seiner 200 hundert Jahre alten Palisadenfestung, auch der blaue Hügel genannt. Im Anschluss besuchen wir noch kurz den "Marche de Artisanat" zum Einkauf womöglich noch fehlender Souvenirs. Danach geht unsere Fahrt zum Flughafen Ivato für die Abfertigung zurück nach Paris. A/F im Flugzeug.

24. Tag: Ankunft in Paris

Morgens Ankunft am Flughafen CDG in Paris. Anschließend individuelle Weiterreise an den Wohnort.

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